HoTTe's "Al|ler|lei & Man|cher|lei"

Alles was bewegt, aufregt, hilft oder auch nur spaßig ist

Mein Sprung ins Glück: Wie ich mit 60 Jahren den ultimativen freien Fall erlebte

Manche Menschen lassen es zum 60. Geburtstag ruhiger angehen – ich definitiv nicht! Zu meinem runden Geburtstag hat mich meine Frau mit einem ganz besonderen Geschenk überrascht: Einem Gutschein für einen Tandemsprung beim Para Club Wr. Neustadt, inklusive Video und Foto, um diesen unvergesslichen Moment für immer festzuhalten. Wie ich später erfahren habe, kam der entscheidende Hinweis zu diesem genialen Gutschein übrigens zu einem gewissen Teil von meiner jüngsten Tochter – danke dir dafür!

Wer mich kennt, weiß, dass ich das Abenteuer liebe. Ich hatte schon lange den Wunsch, einmal aus einem Flugzeug zu springen. Nach Bungee-Sprüngen vom Wiener Donauturm, von der Jauntalbrücke und der Europabrücke in Tirol war ich auf der Suche nach der ultimativen Steigerung für das Gefühl des freien Falls. Und ich kann euch eines flüstern: Diese Steigerung ist mit dem Tandemsprung mehr als gelungen!

Nervenkitzel pur über Wiener Neustadt

Schon bei der Ankunft am Flugplatz in Wiener Neustadt stieg das Adrenalin. Doch jede anfängliche Nervosität verflog superschnell, als ich mein Team kennenlernte. Ich wurde von meinem Tandemmaster Eric und der Videografin Gloria betreut. Zwei absolute Profis, die nicht nur extrem kompetent, sondern auch unglaublich nett und locker waren. Eric erklärte mir jeden Schritt mit einer Ruhe, die sofort Vertrauen schuf, während Gloria dafür sorgte, dass die Vorfreude perfekt auf Kamera festgehalten wurde.

Der Moment des Absprungs und ein High-Five in der Luft

Dann ging es ab in die Luft. Das Flugzeug brachte uns auf stolze 4.000 Meter Höhe. Als sich die Schiebetür öffnete und der Wind ins Flugzeug blies, schlug mein Herz bis zum Hals. Eric und ich rutschten zur Kante, die Beine angewinkelt, der Blick nach vorne – und ab ging es in die Tiefe!

Was dann folgte, lässt sich kaum in Worte fassen. Rund 50 Sekunden absolut reiner, ungebremster freier Fall mit rund 200 km/h. Gegen dieses Gefühl ist selbst der Sprung von der Europabrücke ein sanftes Kribbeln. Es war der absolute Wahnsinn! Gloria flog gefühlt direkt neben uns und hielt mein breites Grinsen im Sturzflug fest – sie hat im freien Fall sogar noch ein echtes Abklatschen mit mir eingebaut. Ein genialer Moment!

Selbst am Steuer

Nachdem Eric den Fallschirm geöffnet hatte, war die Action aber noch nicht vorbei. Während wir sanft dem Boden entgegengleiteten, vertraute mir Eric für kurze Zeit sogar die Steuerung des Schirms an! Das Gefühl, selbst zu lenken und die Kurven hoch oben in den Wolken zu spüren, war ein weiteres absolutes Highlight.

Die Landung war schließlich butterweich und die Freude danach riesengroß. Ein riesiges Danke an meine Frau und meine jüngste Tochter für dieses geniale Geschenk. Ein besonderer Dank gilt meiner gesamten Familie – meiner Frau Sabine, meinen Töchtern Gini mit Freund Matthias und Vivien mit Freund Manuel, dass ihr alle vor Ort wart und mit mir gefiebert habt.

Und ein riesiges Dankeschön an Eric und Gloria vom Para Club Wr. Neustadt für die fantastische Betreuung. Ihr habt meinen 60. Geburtstag zu einem Meilenstein gemacht, den ich niemals vergessen werde!

Ein unvergesslicher Grillkurs zum 60er: Surf ’n’ Turf bei Grill Heaven

Man wird nicht alle Tage 60 – und umso schöner ist es, wenn man diesen Meilenstein mit Geschenken feiert, die in Erinnerung bleiben. Meine sehr guten Freunde Michi und Christian haben sich zu diesem Anlass etwas ganz Besonderes einfallen lassen: einen Gutschein gemeinsam mit Christian für den legendären „Surf ’n’ Turf“-Grillkurs bei Grill Heaven in Vösendorf.

Am 21. August 2026 war es schließlich so weit, und wir haben den Gutschein eingelöst. Was soll ich sagen? Es war ein absolut großartiger Tag! Unter professioneller Anleitung konnten Christian und ich nicht nur den Grill anwerfen, sondern auch jede Menge praktisches Fachwissen über die perfekten Kerntemperaturen, direktes Angrillen und das richtige „Branding“ sammeln.

Das Menü war ein absoluter Traum für jeden Kulinarik-Fan und hat gezeigt, wie vielseitig die Kombination aus Fleisch und Fisch sein kann:

  • Der Gruß vom Grill: Ein kleiner, feiner Vorgeschmack, um uns perfekt auf das einzustimmen, was gleich auf dem Rost glüht.
  • Die Vorspeise: Edle Jakobsmuscheln, verfeinert mit Fenchelwürfeln, Ingwer, Orange und Zitrone, die wir direkt in ihrer eigenen Schale indirekt gegrillt haben.
  • Der Traum vom Rost: Der namensgebende Surf and Turf-Klassiker – perfekt medium gegrilltes Roastbeef (Rinderrücken) mit einem gewürzten Fettdeckel, kombiniert mit knackigen roten Garnelen von der Plancha und einem cremigen, super intensiven Süßkartoffelpüree.
  • Das Fleisch-Highlight: Zartes Teres Mayor (auch bekannt als Metzgerstück), das wir scharf angegrillt und indirekt gargezogen haben, serviert mit einem orientalisch angehauchten, erfrischenden Bulgursalat mit Cherrytomaten, Kräutern und Granatapfelkernen.
  • Die Fisch-Sensation: Ein auf den Punkt zubereitetes Thunfischsteak mit Sesammarinade und Granatapfelkernen, dazu gab es köstlichen grünen Spargel im Baconmantel.
  • Der krönende Abschluss: Ein im wahrsten Sinne des Wortes heißes Dessert – Gegrillter Feta von der Zedernholzplanke, garniert mit Gemüse und Kräutern, serviert mit einem herrlich süßen, leicht karamellisierten Kompott der Saison aus dem Dutch Oven.

Es war die perfekte Mischung aus kulinarischem Genuss auf höchstem Niveau, echter Fachsimpelei über die perfekten Kerntemperaturen und vor allem einer richtig guten Zeit mit einem langjährigen Freund. Ein wirklich tolles Geschenk und ein Erlebnis, das wir sicher so schnell nicht vergessen werden.

Danke nochmal an Christian und Michi für diese geniale Idee – das Rezeptbuch wird zu Hause auf jeden Fall direkt ausprobiert und der nächste Grillabend im eigenen Garten kann kommen!

Vom Wert der Stille – Ein Wiederbeginn auf telser.at

Es ist still geworden auf dieser Seite. Wochen wurden zu Monaten, und irgendwann verliert man den Blick dafür, wie viel Zeit tatsächlich vergangen ist, seit hier das letzte Wort geschrieben wurde. Der Blog hat eine Pause eingelegt – oder vielleicht war ich es, der die Pause brauchte, um dem Rauschen des Alltags zuzuhören, anstatt selbst Geräusche darin zu machen.

Manchmal fordert das Leben das Monopol auf unsere Aufmerksamkeit. Projekte verlangen Energie, der Alltag verlangt Struktur, und ehe man sich versieht, bleibt die digitale Feder trocken. Eine Zeit lang hat mich das schlechte Gewissen begleitet, diese Seite so unberührt zu lassen. Doch mit dem Abstand der Monate wuchs auch eine Erkenntnis: Es ist in Ordnung, zu schweigen, wenn man gerade nichts zu sagen hat.

Nun zieht es mich wieder hierher zurück. Nicht, weil ich ein großes Konzept im Gepäck habe oder mich dem Druck beugen will, im Internet ständig „sichtbar“ sein zu müssen. Sondern weil mir der Raum gefehlt hat, den telser.at mir bietet.

Das Motto dieser Seite war immer „Allerlei & Mancherlei“. Je schneller, digitaler und optimierter unsere Welt wird, desto kostbarer erscheint mir dieses vermeintlich planlose Konzept. Wir leben in einer Zeit, in der alles Relevanz, Nutzen und Effizienz beweisen muss. Ein bunter Blog hingegen darf sich den Luxus erlauben, einfach nur zu sein. Er darf unvollständig sein. Er darf abschweifen.

In Zukunft möchte ich genau diese kleinen, oft übersehenen Zwischentöne wieder festhalten:

  • Die flüchtigen Momente: Gedanken, die am frühen Morgen auftauchen und am Mittag schon wieder verflogen wären.
  • Das Analoge im Digitalen: Die Freude an guten Büchern, ruhigen Beobachtungen in der Natur und den langsamen Dingen des Lebens.
  • Das Unsortierte: Fundstücke, Ideen und Fragen an das Leben, die in keine feste Schublade passen wollen.

Dieser Blog soll kein Ort für schnelle Schlagzeilen sein, sondern eine Einladung zum Innehalten. Ein digitaler Spaziergang für mich, und – wenn Du möchtest – auch für Dich.

Schön, dass Du da bist. Nehmen wir uns die Zeit.

Der Brauch des „Törggelen“

Der Begriff „Törggelen“ geht auf den Lateinischen Begriff „torquere“, der so viel wie „pressen“ bedeutet, zurück. Der Name stammt von Torrgl ab, wie der Raum genannt wurde, indem die Weinpresse stand.

„Törggelen“ ist ein alter Brauch in Südtirol, doch woher dieser Brauch kommt und wann er entstanden ist, wurde nicht wirklich dokumentiert. in einer Terlaner Urkunde aus dem Jahr 1428 ist bereits die Rede von „torkcheller“ im Sinne des noch un- oder halbvergorenen Weines.

Eine These besagt, dass der Ursprung des „Törggelens“ aus dem Weinkauf entstanden ist, als Weinhändler und Gastronomen anreisten, um den neuen Wein zu verkosten. Eine andere These besagt, dass es eine Art Tauschhandel zwischen den Weinbauern und den Viehbauern: gab es den neuen Wein, so wurden die Viehbauern informiert, es wurde geschlachtet und der Wein wurde in Begleitung von einer deftigen Mahlzeit verkostet.

Typisch für eine Törggele-Mahlzeit sind der Sußer (Traubenmost in den ersten Tagen der Gärung), der junge Wein, geröstete Kastanien (Keschtn), Nüsse und Bauernkrapfen. Früher gab es als Hauptgerichte hauptsächlich Speck, Kaminwurzen und Roggenbrot aus hauseigener Produktion.

„Martini“: Sankt-Martins-Tag oder auch Martinstag

„Martini“, so wird der kirchliche Feiertag am 11. November in Südtirol genannt. Anderer Orts auch bekannt unter Sankt-Martins-Tag oder Martinstag.

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Sankt Martin (Martin von Tours), der edle Reiter, der in einer kalten Novembernacht seinen Mantel mit einem Bettler teilte. In Südtirol ist der Heilige Martin wohl einer der bekanntesten Heiligen und ist Patron der Bettler, Gastwirte, Tuchmacher und Viehpatron.

Besonders bei den Bauersleuten in Südtirol ist der Sankt-Martins-Tag ein wichtiger Tag. An diesem erhielten früher die Erntehelfer, „Saltner“ (Weingartenhüter) und Hirten ihren Lohn. Zu dieser Zeit werden die letzten Äpfel eingebracht, das Ende der Ernte wird mit einem zünftigen Essen mit Gerstsuppe, Sauerkraut, Schlachtplatte, Kastanien, Krapfen und „Sußer“ (frischer Traubenmost) gefeiert. Dies Brauchtum wird in Südtirol auch Törggelen genannt.

Nach dem Tod Martins am 11. November wurde sein Leichnam in einer Lichterprozession auf einem Boot nach Tours gebracht. Hierdurch entstand dann der Brauch, dass Kindergartenkinder am 11. November mit selbstgebastelten Laternen durch die Straßen ziehen und Lieder singen.

An Martini kommt bei vielen Familien in Südtirol außerdem das Martinsgansl auf den Tisch. Woher dieser Brauch genau stammt ist nicht eindeutig dokumentiert. Manche sagen, dass Martin sich in einem Gäsestall versteckte, als er zum Bischof ernannt werden sollte, denn er fühlte sich des Amtes nicht würdig. Die Gänse verrieten ihn jedoch durch ihr lautes Schnattern. Andere wiederum sagen, , dass die Dienstboten am Ende des bäuerlichen Erntejahres ihre Stellung wechselten und als Abfindung eine gemästete Gans mitbekommen haben.

Bernhard Kaut

Unterstützung für Berni und seiner Familie

Es ist mir ein Bedürfnis, den Hilferuf eines Freundes, Bernhard Kaut / Berni), hier auf meiner Seite zu posten.

Berni ist 44 Jahre alt und vierfacher Familienvater, sein Leben verlief bis zum Frühjahr 2020 eigentlich ganz normal. Er ging seiner Arbeit und seine Pflichten als Familienvater nach, hatte Pläne, Träume und Vorstellungen von seinem Leben, wie jeder andere. Doch eines hätte er sich nie gedacht: dass sein Leben eine abrupte Wende nehmen würde und einen ganz anderen Verlauf nimmt.

1 Jahr Home-Office

1 Jahr im Home-Office

Das war 1 Jahr in Home-Office

Im März 2020 wurde ich ins Home-Office geschickt und seither bin ich erst ein einziges mal wieder in der Firma gewesen. Ich bin ja gesegnet, einen Job zu haben, bei dem Home-Office leicht machbar ist und in einer Firma zu arbeiten, die dies auch ermöglicht, nicht nur mir, sondern vielen anderen Menschen auch.

Home-Office zu machen ist an sich nichts neues für mich, das habe ich vorher schon des Öfteren gemacht. Eine ganze Woche, zwei Wochen, ein Monat, zwei Monate und mehr, war dann schon auch für mich neu und ungewohnt.

Vienna City Marathon Veranstalter zeigt das wahre Gesicht

Vienna City Marathon

Als ich heute das Interview vom Veranstalter des Vienna City Marathon Wolfgang Konrad nach der Vienna City Marathon Absage gelesen habe, entfachte in mir ein gewisses Maß an Wut, Übelkeit, Zorn oder was das auch immer war.

Wolfgang Konrad spricht zwar davon, dass “mit einem Kulanz-Angebot auf die Teilnehmer aufgewartet wird, dafür bitte er aber noch um Zeit”, aber im gleichen Atemzug macht er auch folgende Äußerung: “Alle großen Laufveranstaltungen haben in ihren AGB´s seit Jahrzehnten geregelt, dass bei Absage im Falle höherer Gewalt keine Rückerstattung vorgesehen ist.”. Für mich heißt das soviel wie, dass die LäuferInnen das Nenngeld nicht zurück bekommen und maximal einen Rabatt für das kommende Jahr erhalten werden.

L17, die schlechteren „besseren AutofahrerInnen“

L17, die schlechteren „besseren AutofahrerInnen“

Jeder von uns ist sicher schon einmal in die Situation gekommen, dass man hinter einem L17 herfahren musste und ich bin mir ganz sicher, dass jedem schon der Gedanke „oh Gott, ein L17, auch das noch“ durch den Kopf geschwirrt ist. Verzweifelt und ungeduldig wartet man dann auf die passende Gelegenheit, endlich an dem L17 vorbei zu kommen, weil da ja einfach nichts weiter geht. In unserer „Hektomatik-Welt“ ist das aber sicher nichts neues. Aber sind L17 FahrerInnen wirklich schlechte AUtofahrerInnen oder eher doch die schlechteren „bessere AutofahrerInnen“?

liken, teilen und gewinnen

Jeder, der auf einer sozialen Plattform unterwegs ist kennt es: liken, teilen und gewinnen.

Und in den meisten Fällen geht es da nicht um kleine Preise, nein, wenn dann muss es schon ein Auto, ein neues Notebook, ein super tolles Smartphone oder gar ein Haus sein. Auch Luxusurlaube gehören genauso dazu wie ein Wellnessurlaub mit allem drum und dran. Und das tolle daran: man muss kein lästiges Gewinnspielformular ausfüllen, ein einfaches liken und gleichzeitiges teilen reicht schon aus.

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